LEBEN & GENIESSEN

I am listening to: Hello Spring

Gestern war er da. Präsent mit jedem Sonnenstrahl, der auf meine neue Sonnenbrille traf. Berlin wacht wieder auf, geht raus, wird quick fidel. In Ode an das traumhafte Wetter gestern, sing ich Hello Spring! Passend zur Jahreszeit, fängt’s schleichend an und blüht nach und nach auf.  Kaum zu überhören:


Agnes Obel – Just So
CocoRosie – Lost Girls
Charity Children – You Want Me
Mirah – Sweepstakes Prize
Sample Answer – Good Boy
Broncho – Class Historian
Is Tropical – Dancing Anymore

.

Advertisements
Standard
LEBEN & GENIESSEN

I am listening to: Summer Happiness

Während ich mit dem Mac zusammen nach Abkühlung lechze, laufen Melodien mit dem so schwer in Worte zu fassenden Oh-wie-großartig-ist-es-zu-leben-Effekt in Endlosschleife. Das ist wie Eis, das nie alle wird. Erfrischend wie die saftigste Wassermelone, die mich mit ihrem Rot  jedesmal kräftig anlacht. Wie eine Bombe in den türkiesfarbenen Pool und der erste Schluck vom eisekalten Eiskaffee. Sommer, du bist gut. Immer wieder. Immer noch.


Cold War Kids – First
Steaming Satellites – Witches
Talking To Turtles – Passenger Seat
Will Rutherford – Narrow
Talking To Turtles – Safetyville
Portugal. The Man – Share With Me The Sun
The 88 – How Good It Can Be
The Spinto Band – Shake It Off
Woodlock – The Garden
Porugal. The Man – Sleep Forever
Tom Rosenthal – Watermelon Cage
The Elephant – Cigarette Daydreams

Oder eben alles zusammengefasst unter dem besagten Melodiengefühl: Summer Happiness.

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

365-Tage-Melodien

Du hast meine Neugier geweckt, da haben wir uns noch nie gesehen, nur über den halben Globus voneinander gehört. Und als du endlich den Raum betreten hast, hat deine Lebensfreude, dein breites Lächeln eine stille Kettenreaktion in mir ausgelöst, von der meine beste Freundin mehr wusste als ich selbst.
365+ und du bringst du mein Leben weiterhin zum Strahlen. Nie hab ich so gelacht wie mit dir, nie so tiefsinnig gut die süßen Seiten des Lebens geschmeckt. Mein Feinschmecker, mein Privatenternainer, Lebensberater, Endschleuniger und Motivator, Liebhaber, Designkritiker und großartigster Teampartner, den ich mir ausmalen konnte – take my love and take my time; tell your love she’s dear! 

Für den F-Mann / Last Love: Matrimony

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

Pure Wortpoesie

Freunde sind für einiges gut. Manche ganz besonders für Überraschungen. So landete ich während meines Wochenende in der Pfalz auf einmal in einem Minikonzert: Kleiner Saal. Gemischtes Publikum mit Jeanshemden-Faible. Die Musik nicht so wirklich nach meinem außergewöhnlichen Geschmack. Doch auf dem Klavier drückte ein Wortpoet in die Tasten. Seine Texte trafen ins Mark. Sie rüttelten Gedanken auf, waren ein Seelensprachrohr. Und sie klingen in mir tonlos nach: 

Es gibt 1000 Etappen, auf der Route ins unbekannte Land.
Wer kennt die Gefahren? Wer hat sich schon auf dem Weg verrannt?
Wer weiß, wohin die Reise geht?
Wer kann mir sagen wohin?
Wer weiß, wohin dieses Leben führt?

Wir lassen uns fallen und fliegen nach oben.
Es gibt keine Grenzen, alles leicht verschoben.
Vom Dach der Welt mit den Füßen auf den Boden.
Der Schwerkraft enthoben, alles nicht gelogen.

Ich bau uns eine neue Welt, genauso wie es uns gefällt.
Ich bau uns eine neue Welt, genauso wie’s gedacht war.
Genauso wie’s gedacht war.

Im siebten Himmel
ist alles noch unbewohnt.
Ein Haus am Meer
ist auch noch frei.
In meiner neuen Welt
sind die dünnen Jahre vorbei.

Ich hab lieber nasse Füße vom über’s Wasser gehen.
Anstatt aus ’nem trockenen Boot dem Leben hinterherzusehen.
ich will lieber raus und nicht nur im sicheren Hafen bleiben.
Wer wirklich frei sein will, muss auf’s offene Meer,
auf’s offene Meer raustreiben.

Ich hab lieber nasse Füße vom über’s Wasser gehen.
Und nehme es in Kauf auch manchmal unterzugehen.
Ich will nicht nur fühlen, ob der Boden unter den Füßen trägt,
sondern auch blind vertrauen, wenn der Verstand mir im Wege steht.

Ich bin geboren, um zu leben,
um den Himmel hier auf der Erde zu finden.
Bin geboren, um zu leben,
um zu lieben und Liebe weiterzugeben,
Zu geben, um zu leben.

Wir stecken doch allein einem Kartenhaus, das sich Leben nennt
und schauen zum Fenster raus.
Die Vergangenheit spült versunkene Schätze ans Land.
Und die Zukunft liegt vor uns wie ein unbekanntes Blatt auf der Hand.

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

Christmas Listening

Immer wieder ist Musik ein guter Helfer, um sich in einer bestimmten Stimmung zu suhlen. Zum Arbeiten beschwingt mich La Roux. I Am Oak sorgt für Entspannung. Und Bon Iver unterstreicht meine melancholisch-genüsslichen Tage. Nur was die Weihnachtsstimmung angeht bin ich sehr vorsichtig in Sachen Musik. Zu oft sind mir die Songs zu kitschig. Mit zu viel Glockengeläut. Zu viel vom Weihnachtshype. Doch ich bin in den letzten Tagen fündig geworden. An Christmas Songs, die anscheinend extra für solche anspruchsvollen Zuhörer wie mich aufgenommen wurden:

Tom Rosenthal – Christmas Quiet
Daniela Andrade – The Perfect Christmas
Daniela Andrade – No One but You
Daniele Andrade – Santa Baby
Josh Rouse – Snowy
Daniele Andrade – Christmas Time Is Her
She & Him – The Christmas Waltz
She & Him – Christmas Wish
Stars – A New Year (Live)

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

Sommernachtsmusik

Die überwarmen Temperaturen lassen sich am besten nachts genießen. Nicht nur, dass es im T-Shirt da am angenehmsten ist. Den lauen Nächten liegt in der Hauptstadt immer eine besondere Atmosphäre inne. Ausgelasseheit. Beschwinglichkeit. Melodien. Sommerliebe.  Wenn eine Musik diese Stimmung für mich zusammen fassen sollte, dann hab ich sie vorgestern gefunden. Beim Konzert von  Charity Children im saunatemperierten Lido

Ich wippe immer noch im Takt des New Zealand-Indiefolks. Oh Elisabeth … you want more, you want so much more…fare thee well, my dearest friend… I want to see you smile, see you simle …. Ohrwürmer, über Ohrwürmer.  Allesamt überschön.

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

I am listening

Es war diese Woche hier so still, weil – ihr kennt es selbst – der Alltag übervoll an Aufgaben war. Ich arbeite die letzte Aufgabe aus meiner Zeit in Holland ab. Mein Projekt nähert sich mit großen Schritten einem bebilderten, betexteten und gebundenen Ende. Endlich.
Beim Layouten sieht man mich immer mit Headphones. Musik ist einfach genau das richtige für solche Arbeit. Gedanken verschwinden in den Songs, die ganze Bild- und Schrift-Schieberei läuft dann scheinbar nebenbei. Hier ein paar Songs der Woche. Wenn ich mir das genau anhöre, wohl er den letzten Arbeitsstunden des Tages bedacht… 

01     London Grammar – Darling Are You Leaving Me
02     Bon Iver – Skinny Love

03     Arthur Russel – This is how we walk on the moon
04     Beach house – Real Love
05     Laura Veirs – I can See Your Tracks
06     Highasakite – Since Last Wednesday
07     Olafur Arnalds – Near Light
08     Lavender Diamond – Everybody’s Heart’s Breaking Now (Kevin Kole hätte den Song nicht besser kommentieren können: Ist es nicht erstaunlich, wie ein trauriges Lies sich so gut anhören und anfühlen kann?)
09     Deep Sea Diver – Keep It Moving
10     Thelma Plum – Father Said (Empfehlung aus australischem Haus)
11      Jon Foreman – Love Isn’t Made
12     Lavender Diamond – Forgive

13     Iron & Wine – Lion’s Mane

.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

Leise / Laut

Gebettet

Sie ist weg. Ihr Gästebett leer. Die ganze Wohnung ist leiser und ich vermisse ihr Good Morning, das immer ganz verknüschelt über ihre noch verschlafenen Lippen kam. Das Blubbern von kochendem Wasser für ihren allmorgentlichen Tee bleibt auch aus. Drum mache ich The Paper Kites und The Oh Hellos  an, drehe voll auf. Die beiden haben wir so gerne zusammen gehört.

Ich bin traurig, dass sie wieder weg ist. Sie hat so viel Freude versprüht. Lebenslust. Die Unbeschwertheit, nach der ich mich so sehr sehnte. Ihre Gegenwart tat so gut und alle Gespräche mit ihr. Von sinnlos-albern bis hin zu tiefgreifend-ehrlich. Die haben den Himmel so nah gerückt und mir wieder Lust auf mein holländisches Abenteuer gemacht, das schon sehr bald los gehen wird. Von den Niederlanden aus ist die Verbindung nach Kopenhagen ehe besser. Auf ein baldiges Wiedersehen, my beloved friend!

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

PS: Das Album Through the Deep, Dark Valley kann man für einen selbst festgelegten Betrag (kein Mindestwert) auf der Seite von The Oh Hellos kaufen. So great!

Flatter this

Standard
LEBEN & GENIESSEN

In Dauerschleife

Von Irland kann ich gerade nichts bloggen. Der Orangenbär hütet das Bett und rückt solange keine weitere Fotos raus. Aber die hole ich mir bald und werde euch von Matt Molloy, irischem Wetter, Avoca und den besten Scones berichten. I promise.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=8hlzbD8stFk]

Jetzt schnapp ich mir aber erst einmal die beste Freundin in der Stadt, lass gemeinsam mit ihr die Maschen hüpfen, hüpfen, hüpfen. Und sollten uns doch einmal die Finger wegtun, dann sehen wir für ein paar Minuten den Bäumen zu, wie der Herbst das Gelb über sie träufelt, und hören ribbons hoch und runter bis die Sonne den Tag in die Dunkelheit verabschiedet. Solche Tage hätte ich gerne in Dauerschleife. Bitte.

Standard
LEBEN & GENIESSEN

Musikverliebt

Nein, das auf dem Foto bin ich nicht. Und damit nicht erst so eine fiese, unaushaltsame Spannung entsteht, wegen der man immer ganz hibbelig auf seinem Stuhl herum rutscht: Brooke Waggoner ist die Frau, die auf dem Foto so verträumt wie das Männlein im Walde dasteht.  Meine Bewunderung hat sie sich – ganz klar bei dieser Überschrift –  mit ihrer Musik erhascht. Die gehört zwar auch ins Schema Singer-Songwriter-einbisschen Folk-Indie-Pop-Irgendwas, aber überzeugt mit ihrer ganz eigenen Note. Waggoners klassische Musikausbildung und die Vielzahl an eingesetzten Instrumenten bereichern ihre Songs durch echte Klangtiefe. Auf auf die manchmal echt nervigen Popbeats verzichtet sie gut und gerne. Dafür sind sanfte Klänge an der Tagesordnung. Aber nur weil ein Song ganz leise und zart anfängt, heißt das nicht, dass es endlos so weiter geht. Waggoner schafft es eher immer wieder zu überraschen und mit ihren Texten in die Weite des Lebens und Erlebens zu entführen. Die sind immer kleine Geschichten. Wie von dir und mir. Und an manchen Stellen lassen sie auch durchscheinen, dass Brooke Waggoner Christ ist.

Ein kleiner Vorgeschmack aus So-So:
Oh, why here it’s so-so
but it is no, no Colorado
I miss my home and the cocoa
I wanna go home…

He helped me unload my piano
And then I played him oh a favorite concerto
He yelled profundo while I played allegro
And then he tip-tap-toed through my accelerandos

Yeh there is no place no, no place quite like your home
Yeh there’s no place no, no place quite like your home

Noch mehr Musik gab es gestern von Ben Folds auf dem Hamburg-Konzert seiner Lonely Avenue Tour. Ein absoluter Traum, sag ich euch!  Seine jazzige und teilweise auch improvisierte Spielweise lies mein musikalisches Herz ganz weit hoch hüpfen. Das ist so ein seliges Gefühl, wenn mich die Musik bis in den großen Onkel durchdringt, alles in mir ausfüllen scheint. Dann muss ich immer gleich den Macher aller Macher dafür loben, dass er so etwas wunderbares wie Töne geschaffen hat.
Aber nun wieder zurück zu Ben: Der haut nämlich so schnell in die Tasten, dass ich mich frage, wie er das rein physisch schafft. Ich war hin und weg! Und damit war ein neuer Traum geboren: I wanna play the piano like Ben Folds. One day.

Standard