INTERIOR & DESIGN

Last-Minute-Ostereier

Kaum zu glauben, da ist es in nur wenigen Tagen schon wieder Ostern. Gefühlt war es bei uns nämlich schon seit Anfang Februar. Seit die Ergebnisse zweier DIYs für Houzz unseren Esstisch zierten. Mittlerweile wieder verschwunden – Strauß samt Anhänger und Färbeeiern als auch die österliche Stimmung – wird es Zeit, zum Fest wieder aufzutischen. Also her mit einem superschnellen DIY für frisches Osterfeeling. Meine Highspeed-Empfehlung: Eier mit Nagellack marmorieren! Das geht nicht nur in Windeseile, sondern funktioniert mit Materialien, die ehe zu Hause rumkullern. Das Allerbeste: Die Deko passt zum Fest perfekt zu den Fingernägeln. Oder vice versa… 

WAS DU ALLES BRAUCHST 
• Nagellack (Psst: Das ist die Gelegenheit weniger geliebte Farben
endlich aufzubrauchen und sich neuen zu kaufen. Hehe)
• weiße Bio-Eier, bereits hart gekocht
• altes Einwegglas oder Plastikbecher
• Einweghandschuhe
• Stäbchen zum Umrühren
• Stecknadeln
• ggf. Nagellackentferner

 

UND SO GEHT’S  
1. Als erstes füllst du dein Gefäß mit Wasser voll. Das muss ziemlich genau Raumtemperatur haben, damit dein Nagellack auf der Wasseroberfläche halten bleibt. Nun kannst du Nagellack auf die Wasseroberfläche tropfen lassen. Umso mehr Tropfen es sind, umso intensiver wird die Farbe später auf dem Ei.
Schnell sein, lohnt sich: Lass zwischen den einzelnen Tropfen nicht allzu viel Zeit, sonst kühlt der Nagellackfilm zu schnell aus. Wennd as passiert, kannst du nicht mehr den Lack mit dem Stäbchen zu verrühren, um den Mamoreffekt zu erzeugen.
2. Gib nun behutsam das gekochte Ei vorsichtig ins farbenfroge Wasserbad. Ganz von selbst wird sich der Farblack um das Ei legen und dir einen hübschen Mamore-Effekt bescheren. Den kannst du vollends bestaunen, wenn du es aus dem Gefäß angelst. Und hierbei nie, aber auch niemals die Handschuhe vergessen! Sonst brauchst du nach diesem schnellen DIY dringend ein Handbad aus Nagellackentferner.  

3. Die nassen Eier lässt du schließlich auf einer cleveren Nadelstütze trocknen. Dafür steckst du –  am besten schon vor dem Färben – einfach pro Ei vier Stecknadeln im Recheck auf halber Länge in die Eierpappe. Falls deine Nadeln sehr dünn sind und schon mit leichtem Druck in die Pappe reinrutschen, kannst du einfach etwas Altpapier in das Innere der Eierpappe stopfen.

Et voilà! So schnell ist ein farbenfroher Ostergruß für die Tafel gezaubert. Bei uns ligen sie in einer meiner Porzellanschalen – in bester Gesellschaft von den Betoneiern, die ich vor zwei Jahren gegossen hatte. Wenn die mamorierten Schwestern nicht bis Sonntag aufgenascht sind, werden sie beim traditionellen Eiertrudeln den Berg runter rollen und mir hoffentlich den stylishsten Sieg ever holen.  

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Kleine Schönheitsentdeckungen

Vom Pendeln zurück nach Hause zu kommen, ist in den letzten Monaten zum schönsten aller Gefühle geworden. Um das Zuhausegefühl bis ins Letzte auszukosten, hole ich mir Woche für Woche einen Sommergruß in die Wohnung. Kornblumen, Kosmeen, Wicken, Fingerhut, Schafgarbe. Je wild-romantischer, umso bezaubernder der Anblick.
Aktuell klebe ich vor Arbeit am MacBook, die Blumenvasen bleiben ungewohnt leer. Und dann kam die kleine Entdeckung. Egentlich immer dagewesen, steht die Petersilie auf dem Balkon nun in ihrer Blüte und hat so meine Aufmerksamkeit geweckt. Schnipp schnapp. Schon steht eine unverhoffte Schönheit auf dem Betttisch. Die Blütenstände der Balkonkräuter als kleine Minibumensträuße – so simpel. So gut. Erst Recht neben dem neuen Strickprojekt… 

Vase: Lyngbyvase von Lyngby Porzellan
Wolle: Marokko Cotton von Gedifra
Weinkiste: unbekannt (Geschenk meiner Tante – wie hab ich sie dafür gern)
Schiefertablett: Slate Plate von Nicolas Vahé 

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Glaedelig Påske!

Als Kind dachte ich immer, Weihnachten und Ostern liegen kalendarisch ganz dicht beieinander. Vielleicht nur 3 oder 4 Wochen auseinander. Auch wenn ich längst verstanden hab, dass zwischen den großen Festen eher 3 bis 4 Monate liegen – mir kommt es vor, als sei diese Zeit dazwischen dieses Jahr besonders zusammen geschrumpft. Ich hänge 2013 noch sehr an. Gerade reisen meine Gedanken viel zurück nach Kopenhagen. In Erinnerung an meine Zeit in der Herzensstadt hab ich das Rezept aus meinem Betongieß-Kurs wieder herausgeholt und statt strukturierte Fließen Ostereier gegossen. Das Betonrezept weckt Sandkastenkuchen-Erinnerungen und geht kinderleicht:

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M a t e r i a l i e n
Eier
1 Teil Zement
2 Teile feiner Sand
Wasser
1 kleiner Eimer
1 Trichter

C o n c r e t e   E g g s
Die Eier unten wie am Sonntagmorgen köpfen,
so dass eine Öffnung von etwa einer Fingerspitze entseht.
Eigelb und -weiß herausschütteln und zum Backen verwenden.
Für den Beton in einem Eimer Wasser geben (für 6 Eier groß geschätzt 0,5 L).
Im Verhältnis 1:2 Zement und Sand so hinzufügen und verrühen,
bis eine Masse wie flüssiger Teig entsteht.
Mit Hilfe eines Trichters die Betonmasse in die Eierschalen gießen.
Gut austrocknen lassen und dann schälen.
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Für alle, die noch mehr Kurz-vor-zu-spät-Inspirationen brauchen – weitere großartige Ideen rund um das Osterei gibt es hier:
Black ’n‘ White Easter Eggs bei Obviously Sweet
Golden Glitter Eggs, entdeckt bei Float
Confetti Covered Easter Eggs von She Makes a Home
Little Egg Planter von Paper Mama 

Ich verstecke mich nun für ein paar Tage hinter den Feiertagen. Und damit: Glaedelig Påske! Happy Easter!Oder einfach nurfrohe Ostern!

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Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt

Als ich diesen Diamant-ähnlichen Globus aus Papier hier gesehen habe, war sofort klar: Den will ich auch! Ein Hoch auf google – nach wenigen Klicks bin ich bei dem französischen Designer Joachim Robert fündig geworden. Er stell hier die Druckvorlage für den Paper Globe inkl. Tutorial kostenlos zur Verfügung.

Auch wenn es langen Atem bedarf alle Teile auszuschneiden, das Zusammenbauen ist sehr simpel. Steckverbindungen reichen, dass meine Welt in sich hält. Vermutlich liegt’s am verwendeten 300 g/m² dicken Fotokarton in silbergrau.

Der eine musste seinen Paper Globe auch schon basteln. Jetzt markieren wir mit Stecknadeln alle Länder, die wir schon bereist haben. Und pinnen in einer anderen Farbe alle Orte, wo wir in den nächsten Jahren noch hin wollen. Dass er nun auf meinem Schreibtisch direkt in Blickrichtung liegt, ist in der Tat eine kleine Ablenkung. Aber eine mit Arbeitsmotivation.

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