CRAFTS

Autumn Hat

Weldraad Als ich meine australische Freundin in Amsterdam wieder getroffen habe, sind wir durch die Haarlemmerdijk geschlendert. Ganz besonderer Zwischenstop war für uns Strickverbündete der Wolladen weldraad, gefunden in der Nr°147. Dort gibt es nur natürliche Garne. Davon ein Knäul weicher als das andere! Meine Hand ging sofort zum Baby Alpaka aus peruanischem Hochland. Dessen Name sagt alles: Angel touch. Autumn Hat Autumn Yarn Was aus dem Bio-Fair Trade-Knäul werden sollte war sofort klar. Ich brauchte Ersatz für meine Baby Alpaca Mütze, über die sich während des Sommers ein paar Motten hergemacht hatten (guten Geschmack kann ich denen schon mal nicht vorwerfen). Hier die kurze Anleitung für das zarte Herbstmützchen – in Englisch, weil das immer noch die beste Sprache für Strickmuster ist: meingefagen_Sidestripe4

For a gauge of 30sts=10cm/4″: CO 130 sts and join in round. 1 Rnd: Knit. 2. Rnd: Purl.

Continue in stockinette stitch until you reach approx. 19 cm/ 7.5 inch from CO edge. Now place st marker after every 26th st and start decreasing as following: Next Rnd: * knit until last 2 sts before marker, k2tog, slip marker, ssk* rep until end of round Next Rnd: Round: Knit until end.

Rep the last two rounds until there are 10 sts on needle. Then k2tog 5x, break yarn, thread it through all remaining sts, pull tight and weave in ends.

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I met my australian friend in Amsterdam before she would finally leave Europe. Together we sauntered down Haarlemmerdijk where we found the amazing yarn store  weldraad in house Nr°147. They only sell natural yarns – one softer than the other. And my pick was a super soft Peruvian baby alpaca – oraganic and fair trade. Its name explains it all: Angel touch. Since moths enjoyed my hat made out of lang yarn baby alpaca (no doubt they had a good taste) I immediately know what to knit with Angel Touch. Above you can find a short pattern for the new baby alpaca hat. In English, of course – it’s just the best language for knitting patterns. Flatter this

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CRAFTS, INTERIOR & DESIGN

ON THE PATTERN

Blanket Love

Darauf habt ihr vielleicht schon lange gewartet: Das Endergebnis meines Wollmegashoppings, die übergroße Familiendecke!
80% schweißtreibende Merinowolle. 14% erschwerende Öko-Tex Baumwolle .1% dänisches Leder und doch 100% Land. Nicht nur weil sie von mir und meinen gestaltet ist, auch weil sich in der Konstruktion aus linken und rechten Maschen unser Grundstück wieder findet. Unser Haus plaziert sich darauf als abstrakte dunkelgraue Form und bietet Stauraum. Für meine aktuellen Strickprojekte. Die neue KINFOLK. Ich muss nichts mehr für einen gemütlichen Abend zusammen suchen. Alles ist in einer Decke. Meiner Decke.

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Die andere Decke, das ist die meiner Eltern. ON THE PATTERN gibt es nämlich in doppelter Ausführung. Das hat mein Konzept dahinter verlangt:
Die Decke ist ein Versuch, mit meinen Eltern einen gemeinsamen ästhetischen Nenner zu finden, den  zu visualisieren und zu materialisieren. Sie soll uns als Familie widerspiegeln, quasi ein zeitgemäßes Familienwappen sein. Alleridngs eines, das täglich benutzt wird, statt im Regal zu verstauben, und so für Verbundenheit sorgt. Ganz schön verstrickt, diese Decke.

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Ein Brief voller Stoffe

… hat heute endlich den Schlitz in den Postkasten gefunden. Ein Umschlag voll gefüllt mit allem, was meine Stofftruhe so hergibt, geht nun auf Reise, einmal quer durchs Land. 559 km weit. Das Packen hat ungeheuer viel Freude bereitet, auch wenn es nicht ganz so einfach war. 300 g zusammen zu bekommen hat sich doch nicht als Klacks entpuppt, genauso wie die Auswahl der Stoffe. Schlussendlich ist es doch eine kleine Wundertüte mit Stoffen aller Farben und Muster geworden. Eine kunterbunte Mischung, gut gestapelt und farblich sortiert. Ich hoffe, sie wird meine scrap swap-Partnerin erfreuen. Die ist übrigens Vorstadtpoetin, Teil einer dreiköpfigen Familienbande mit vier Perspektiven und Besitzerin einer Überportion Witz. Schaut mal vorbei, über Besuch freut sie sich bestimmt.

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Von Ideen umrollt

Ideen kommen mir genügend. Doch die meisten verstecken sich erst mal in meinem Kopf und werden dort auf Herz und Nieren geprüft. Nicht-Bestandene gehen ein und werden auf Nimmerwiedersehen im Vergessen begraben. Doch die Guten, die wachsen und reifen. Und werden in die Welt gebracht, wenn ihre Zeit heran gekommen ist.

Bei den Packpapier-Manchetten war es so weit. Die haben sich nach einem halben Jahr nun endlich durchgesetzt, wurden mit der Schreibmaschine beschriftet und um die Vorrats- und Gewürzgläser gerollt. Sind Augenschmaus und Erinnerung an alte Tage.

  

Was schlummert in euren Köpfen? Oder hat sich auch schon was durchgesetzt?

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Kunterbunt geräumt

Ich bin gerade damit fertig, mein altes Zimmer zu Hause zum 100 mal umzuräumen. Kein Möbelstück durfte diesmal an seinem Platz bleiben. Mein altes Bett und das große, (seit ich ausgezogen bin) ziemlich leere Regal sind an die gegenüberliegenden Raumseiten gewandert und müssen nun dort mit ihrer neuen Aussicht vorlieb nehmen. Jetzt wirkt alles ein bisschen wohliger und bunt vermischt im Raum. Aber das passt sehr gut. Zum Zimmer und zum Leben. Zum Jetzt und Hier.

Doch nicht nur Möbel sind mir heute unter die Hände gekommen. Auch die alte Wollsammlung meiner Omas, die bei uns gelandet ist, wurde von mir wohl geordnet und versucht nun das leere Regal ein wenig zu füllen. So viel ungenutzter Platz muss etwas werden und zwar ein Studio für Mom!

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Wolkenstrickerei und Urlaub daheim

Manchmal kommen die guten Dinge über Nacht. Oder per Mail. Bei meinem Angebot beim Film zu arbeiten traf gleich beides zu. Und so hab ich schließlich eine Woche lang im Studio Babelsberg für Kim Barret, der Kostümbildnerin von Cloud Atlas, gestrickt was die Maschen halten. Mehr darf leider ich nicht sagen – ist ja alles noch in production und daher streng geheim.

Hier bei meinen Eltern werden weiter fleißig die Nadeln geschwungen, ein altes Kunstprojekt aus dem Schlaf geweckt, ein dicker Stapel Papierkram abgearbeitet und mittendrin die Zeit genossen. Mit den frisch gepflückten Brombeeren im Mund und ein paar Mirabellen geht das prima. Sie erzählen mir vom Sommer, der bald von Spanien kommen wird, und von den paar Sonnenstrahlen, die sie bis jetzt so mühsam erhascht haben. Nebenan blüht ein gelber Gruß an Kaffiknopf.

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Lass die Nadeln tanzen

Oh, oh, beim Bloggen bin ich ganz schön faul geworden. Dafür aber in meiner Designwelt umso fleißiger, so dass sich dort in den letzten Wochen einiges tut: Die Zeichenstifte liegen wieder ganz oben auf dem Schreibtisch; der Verbrauch an Copics steigt. Ich hab ganz wild gezeichnet und mit Magneten ein paar Nadeln tanzen lassen. Ihre Choreographie war noch nicht ausgereift, aber das Endergebnis hat mich dennoch entzückt. So sehr, dass sie weiter tanzen durften, den Weg in den Mac gefunden und sich zu einem Raport verkleidet haben. Dann in der Siebdruckerei versteckt, um am Ende – ganz erschöpft vom Tanzen – selig in der Weiche des Stoffes zu verschwinden. In ihren Träumen haben sie ganz heimlich, still und leise beschlossen, mein erster Stoff zu sein. Bald muss ich sie wieder wecken. Die Nähmaschine freut sich schon auf ihren Besuch. Dann wird es Zeit eine Hose zu werden.

Verführung_Stoff2 Raport1

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Mal was anderes

Ich hab mal getauscht: Online mit Offline. Faulenzen mit Aufblühen im Tun. Den Anatomie- mit dem Fotografiekurs. Meine Canon gegen eine Nikon. Digital gegen Analog und damit auch Tageslicht gegen Dunkelkammer.

Scan aus Weegee, New York: Alfred A. Knopf, 1977

Weegee, Circus (4), Madison Square Garden, 1950

Mit der F-601 hab ich schnell Freundschaft geschlossen – mit Weegee musste ich es. Er war das Los, das ich gezogen habe. Und damit auch die Aufgabe, seine Fotos zu durchwälzen und mich für eines unter tausenden zu entscheiden, das ich nachstellen mochte. Weegee’s Elefantenpopo fand ich einfach zu nett. Und weil ich sofort meine Lieblingsvase drin wiedergesehen habe, brauche ich wohl keine Worte mehr dazu sagen. Ihr ahnt sicherlich schon, wie diese Lovestory ausgegangen ist:

meinerseits, Elefantenvase

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Wie es mir gefällt

Kaum zu glauben. Meine Handschuhe, die ja einen bitter bösen Anfang überwinden mussten, sind nun vollendet. Und ich muss gestehen: Ich bin stolz wie Bolle.
Obwohl sie erst mein fünftes Strickprojekt sind, wurden sie das erste, dessen Anleitung ich gnadenlos umgeschrieben hab. Allein weil ich für einen Handgelenkumfang von 46 Maschen eine vierwöchige Waffel-Kuchen-Cookie-Diät machen müsste. Deshalb muss alles eine Nummer kleiner werden. Stopp, am besten zwei. Rechte stricken? Oh nein, hier strick ich doch keine Rechten, sondern ganz viele Linke. Die mag ich ehe viel lieber, weil doch dabei die Bewegung der Hände so schön ist. Außerdem schaff ich sie fast doppelt so schnell wie Rechte. Dort noch eine abnehmen. Hier eine dazu. Denn ich strick mir die Welt, wie sie mir gefällt. Trallali trallala tralla hoppsasa.

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Gestreift und genäht

Letzte Woche bin zu einer echten kleinen Produktionsmaschine mutiert: Vier Tage lang habe ich von 9 bis 18 Uhr durchgearbeitet. Non stop wurde ausgemessen, geschnitten, abgesteckt und gerattert. Und all das für die streifige Deko zu den diesjährigen stawards. Beim kurzen Durchschnaufen hab ich mir mal erlaubt, wie ein fleißiges Bienchen Statistik zu führen:

✂ Es waren einmal in meinem alten Zimmer zu Hause bei meinen Eltern: 11m weiß, 10,5m hellgrau, 8,5m dunkelgrau und 6m gold ✂ Anschließend zerschnitten in 11 Bahnen á 6,10m, 11 Bahnen à 3,10m, 23 Bahnen à 2,10m und 11 Bahnen à 2m ✂ Wie man oben siegt, war Pappe wieder mal ein Allheilmittel für alles was nicht passt, aber passen muss ✂ Außerdem wurden 2102 Stecknadeln gesteckt und wieder rausgenommen ✂ Dabei hab ich mich nur 19 mal so doll gepieckst, dass ich vor Schmerz die Augen ein bisschen zusammenkneifen musste ✂ Leider sogar 3 mal blutig ✂ Immer 50% Stress, aber auch 50% Freude am Tun ✂ Schlussendlich sind doch noch 9 gestreifte Stoffbahnen heraus geschlüpft ✂

Aber von weiß-grau-gold-gestreiften Zebras, die wie das Rattern der Nähmaschine brüllen, hab ich am Ende doch nicht geträumt. Dabei hatte ich doch so gute Voraussetzungen dafür geschaffen.

 

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Get it!

Nachdem kaffiknopf schon einmal kräftig in der Werbetrommel gerührt und tounesol auf mich eingeredet hat, muss ich mich nun anschließen und das giveaway von tollipop anpreisen. Drum schnell dem Link gefolgt, einen Post hinterlassen und wenn das Glück dich trifft, jubeln und freuen. Und wenn du meiner Anleitung nicht folgst, dann drückst du doch wenigstens mir die Daumen, ja?!

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