LEBEN & GENIESSEN

This week

In neuer Manier geht es weiter: 

Das Glanzstück # 10
ist kinderleicht zu benennen: Mein erster Arbeitstag bei der weltbesten Eispatisserie. Es ist ganz schön anstregend, den ganzen Tag zu stehen und eine Kugel nach der anderen zu schieben. Doch Überraschungsbesuche wie die von Mirjam und Ju machen selbst so etwas wett. Genauso wie das ganze Eis, das ich unlimitiert schlemmen darf. Und die Gewissheit, dass mein Nebenjob nicht nur ein bisschen Geld nebenbei ist, sondern auch Eiswissen, einen neuen Freundeskreis und vor allem eine Menge Spaß. Kommt vorbei und überzeugt euch selbst. Ihr bekommt auch hochstpersönlich ein Eis von mir gemacht. Nächsten Mittwoch!?!

Freudensprünge 
gab es viele: Totalentspannung beim Yoga. Eine persönlich aus Japan mitgebrachte Kombu-Alge geschenkt bekommen. Die Hokey Pokey Taschen, Spontanbesuch von den besten Freunden. Nach langer Pause endlich wieder Lesefieber. Ein Jazz-Konzert von einem Freund zwei Häuser weiter und mein Küchenstuhl auf der Bühne als Schlagzeughocker. David Rio’s Orca Spice (allein schon wegen dem Namen). Ein Stück Kopenhagen im Kiez und Kupferhaarspangen von dort. Meine lang ersehnte Wollieferung. Stille genießen.

Herausgefordert
Am Mittwoch hat die Fastenzeit angefangen. Letztes Jahr hatte ich mir für diese vierzig Tage vorgenommen, früher Schlafen zu gehen. Das lief leider nicht ganz so gut. Wegen diesem Misserfolg dachte ich dieses Jahr gar nicht erst ans Verzichten… Bis Christine von Matimuk mich um ein Fastenrezept und ein paar Gedanken zur dieser Zwischenzeit gebeten hat. Ich konnte nicht Nein sagen. Nicht bei so einen schönen, inspirierenden und gedankenanregenden Blog. Die Dashi-Suppe dampfte und meine Gedanken auch. Ich faste also doch dieses Jahr und zwar die täglichen Klicks, die ich in meinem Automatismus manchmal sogar zwei Minuten nachdem bereits alle Neuigkeiten gecheckt wurden noch einmal abrufe. So viel Blindlinks-Surfen hat bis Ostern Pause. In der Zwischenzeit kommt stattdessen mehr real-life-Freunde-Treffen, Pläneschmieden, ausgiebiges Beobachten und Langsamkeit-Genießen.

Online Entdeckung
Ob ich in dieser Kategorie die nächsten Woche noch etwas schreiben werde? Sonst hab ich über Bloglovin‘ jede Woche so schöne Neuentdeckungen gemacht. Jetzt werde ich bis Ostern auch auf diesen Online-Service verzichten. Nichtsdestotrotz hab im Web endlich die Desigenrin ausfindig machen können, deren Buch ich zufällig in der Bibliothek des TextielMuseums gefunden und voller Enthusiasmus über diese Inspiration wieder ins Regal zurück gestellt hatte, ohne auch nur eine einzige Informationen abzuschreiben.
Aus dieser Dummheit hatte ich Sigrid Calons Werke bisher nur als grafisch-grandioses Spiel von Farbe und geometrischen Formen gehalten. Doch seit ich ihre Seite gefunden hab, weiß ich nicht nur, dass ich eine Zeit lang mit ihr in der selben Stadt gewohnt habe, sondern auch dass hinter ihren farbfröhlichen Illustrationen Stickmuster stecken. Wenn man einmal einen Stich erkannt hat, sieht man die Größe ihrer Arbeit. Immer wieder neu. Bei mir zu Hause würde ich das ebenso gerne bewundern. Als Druck an meiner Wand. Ich muss mich nur noch schnell entscheiden zwischen Nr. 35, 46, 78, 101 und 117. 

Egal für welche Nummer ihr euch entscheiden würdet (Welche würdet ihr eigentlich wählen?), habt ein farbenfrohes und vor allem grandioses Wochenende!

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5 Gedanken zu “This week

  1. j. schreibt:

    Oh, Du lebst meinen Traum!! Gibt es denn die Gutscheine wieder? Und jetzt, da Du connections hast: ich fordere bis zu meiner Rückkehr im Juni, dass es endlich ein Cassis-Eis gibt! Also Cassis pur, ohne Yoghurt oder sonst was. Nur Cassis und gerne mit kleinen Cassis-Stückchen. Dann würde ich endlich auch mal was anderes nehmen, als immer nur Grapefruit! Also lass Deine Beziehungen spielen!!

      • j. schreibt:

        Yeah! Also yeah zum Notiert-haben und yeah zum falls-es-nicht-geht-dann-mach-ich-das-eben! jetzt muss nur noch ganz schnell Juni werden!

    • Oh Sonja, ich hab Cynthias Bagels endlich ausprobiert. Die waren so gut! Allerdings hat mich das Rezept für einen Moment herausgefordert – als ich das Kilo (!) Mehl zugeben sollte. Darauf war mein Vorratsschrank doch nicht vorbereitet. Und so musste Roggenmehl meinen Mangel an Weizen ausbalancieren und ein bisschen Hefewasser saugen ;)

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