UNTERWEGS

Where I can loose myself

Amsterdam ist mir immer noch ein urbanes Rätsel. Selbst nach dem dritten Besuch fordert die Stadt meinen Orientierungssinn aufs neue heraus. Egal in welche Straße ich einbiege, sie ist genauso (schön) wie die davor: Kanal. Brücke. Parkende, klingelnde oder an einem vorbei sausende Fietsen. Und vor allem die alten Backsteinhäuser.
Zusammen mit den zwei Schwestern hab ich das Wochenende in der quirrligen Stadt verbracht. Ich bin mit den beiden höchst entspannt durch die vielen Straßen geschlendert und hab mich verloren. Zum Glück nur in den viel zu schönen Läden, die sich hinter dem Backstein verstecken.

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Als erstes haben wir uns im Penelope in der Kerkstraat 117 verlaufen, zwischen all den feinen Garnen. Irgendwo zwischen Holst und Cascade oder  Madelinetosh und Malabrigo. Die Besitzerin vom Penelopes ist unglaublich herzlich und gern für einen Plausch zu haben. Auch über ihre Freundschaft zu Stephen West, der sich übrigens auch in Amsterdam sesshaft gemacht hat.
Ich hatte gar nicht genug Zeit, um mir auszumalen in welchem Backsteinhaus er wohl wohnt und Maschen um Masche strickt. Denn vom Wollladen aus kamen wir nicht weit. Schon am Ende der Kerkstraat haben uns im Schaufenster vom Stach die riesigen Cookies (übrigens ein überdimensionaler, runder Spekulatius) und andere typisch holländische Bäckereien angelacht. Der Laden ist unglaublich schmal. Doch es lohnt sich, die Klaustrophobie für drei Sekunden zu unterdrücken und sich schnell ein Leckerli zu holen.

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Mit unserer Wolle in der Tasche und dem letzten Krümel an den Lippen wurde es Zeit für einen koffie verkeerd. Oder mal wieder einen Chai Latte. Locals hatten Mim das Cotton Cake empfohlen. Es ist eigentlich ein kleiner Konzeptstore für Womenswear, hat auf halber Raumhöhe aber noch eine kleine Caféecke. Alles ist herrlich weiß im CottonCake. ganz wie die Baumwollblüte. Das lenkt alle Aufmerksamkeit auf liebevolle Details wie die Backsteinwand, die alten Apothekerschränke, die zarten Stoffe, … Lustschlösser lassen sich in Shop & Café eben kinderleicht bauen.

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Neben einem kleinen Shoppingstop im Hutspot – eine Kombination aus Barbershop und Conceptstore unten und Café oben – und dem Bon Iver Konzert im Paradiso, haben wir den letzten Tag im Harvest & Co verbracht. Mim hat uns dort mit zu einem Blogger MeetUp genommen, das von ihrer Klassenkameradin aus dem ecourse bei decor8 organisiert wurde.

MeetUp

Der Shop mit Café (die Kombination scheint ein ewiges Erfolgsrezept zu sein) ist DER Amsterdam Tipp. There, I completely lost myself. Warum zeig ich euch in den nächsten Tagen.

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4 Gedanken zu “Where I can loose myself

  1. oh ja so schön eindrücke!..mich zieht es auch immer und immer wieder nach amsterdam..ich war bestimmt schon drei oder vier mal dort..und mir geht es genau wie dir;)
    sarah

  2. ich kann mich an einen Sonnentag in A’dam erinnern :: ich stand auf einer Brücke mit Blick auf Grachten, ein kleines Café mit plaudernden Menschen und habe mich genau richtig am richtigen Ort gefühlt..danke für deine Erzählungen! Hab es gut.

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