UNTERWEGS

Auf Heimatboden unterwegs

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Seit dem ich Berlin Ende Januar verlassen habe, wird die Welt in meinen Augen immer kleiner und kleiner.  Mal schnell nach Antwerpen. Eine Freundin in Utrecht und Amsterdam treffen. Und dieses Wochenende geht es zu einer Studienkonferenz nach Bonn, doch Übernachten in Düsseldorf. Was sind schon 75 km, wenn mich rund 680 km von dem Zuhause trennt, was mein Herz Heimat nennt. Ein ganz schön seltsames Wort, diese Heim(at). Ein paar Wände an einem bestimmten Ort. Und dennoch so viel mehr: Private Schätze. Gelebte Momente mit geliebten Menschen. Ein Ort, an dem ich mein Herz verloren habe, weil er mein Herz erobert hat.

Ich geb‘ den Gedanken noch ein wenig Raum nach oben. Dort, wohin auch mein Blick im Ständehaus gerichtet ist – zu der wolkenleichten Himmelslandschaft Inorbit von Tomás Saraceno. Ich würde so gern über die Drähte laufen und das Brausepulverkribbeln im Bauch spüren. Doch ich habe das Museum einfach zu spät entdeckt und hätte so lange anstehen müssen, dass ich meinen Zug verpassen würde. Aber das ist ok. Denn selbst von unten, mit dem Füßen sicher auf dem Boden, komme ich ins Schwanken, umso länger ich hinauf gucke.

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3 Gedanken zu “Auf Heimatboden unterwegs

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