LEBEN & GENIESSEN

Ran an die Mollies!

Dass es diese Mollies dass es diesen Namen für Malerrollen übhaupt gibt, hätte ich ja nie geahnt. Aber ich finde ihn so oem, dass er gleich in meinen eigenen Duden muss, den der Orangenbär für mich angelegt hat. Trägst du bitte ein: Molly – Flauscherolle zum Wändemalern, auch als Massagegerät verwendbar?
Na, jedenfalls haben die Mollis ihren Wochenend-Einsatz auf acht Wänden überstanden. Genauso viele Kids wie Wände. Halb so viele Anderthalb-so-Große. Mit gegenseitigen Molly-Massagen und einem Molly-Hoch-Hoch-Hoch fing alles an. Unser Lachen war laut.
Doch es ging nicht nur darum, die Wände gelb und weiß zu streichen. Die Teens sollten mitgestalten, ihre Farben aussuchen, ihre Musik mitbringen. Sich in ihrem eigenen Raum verwirklichen. Die Freude war natürlich groß als er endlich fertig war. Und ich hab gelernt: Kirche – das sind  Menschen. Welche, die etwas bewegen wollen. Welche, die die Welt von heute mitgestalten. Und den Leuten von Morgen schon jetzt Raum geben, einmal genau das gleiche zu tun.

Ich habe die leise Vermutung, in den nächste Etappe des Lebens zu stapfen. Jetzt gehöre ich schon zu denen, die den Teens etwas weiter zu geben haben. Das fühlt sich ganz schön erwachsen an. Und Erwachsensein wiegt schwerer als gedacht.

*

Everybody knows
It hurts to grow up
And everybody does

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