UNTERWEGS

Die Müslikatastrophe

Irische Milch kommt von glücklichen Kühen. Auf saftig grünen Wiesen dürfen sie das ganze Jahr über grasen und ihr Leben als Schafnachbarn genießen (wenn sie nicht gerade ausbüchsen und extra langsam vor unserem Auto die Straße hoch schlendern).

Ich bin mir ganz sicher: Das gelassene Kuhleben schmeckt man sogar in der Milch. Nur ist die irische leider nicht sehr lange haltbar. Vergeblich haben wir nach den drei magischen Buchstaben auf der Packung gesucht. Nirgends ein UHT. Da ist uns schon öfters mal das Flüssige fest geworden und wir waren immer ganz schön sauer auf die sauer gewordenen Milch.
Für meine Lebensfreundin wäre das kein Grund sich zu ärgern. In unserem Kindergarten mussten wir täglich eine Tasse Milch austrinken, egal ob wir mochten oder nicht. Meine Freundin hatte das jedes Mal zum Würgen gebracht. Seitdem ist sie milchabstinent. Müsli ist sie trotzdem – trocken!

Also hatten wir das auch ausprobieret, als die Milch mal wieder geronnen war. Und es war eine Überraschung! MeinHunger war nicht nur ganz schnell gestillt, sondern ich bekam noch ein plus an Geschmack dazu. Auf einmal schmeckte ich Haselnuss. Wo war die vorher? Das wunderte mich und ich musste gleich einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Ich verdächtigte die Spuren von Nüssen. Aber wirklich, da waren echte Haselnüsse im Müsli, die sonst immer im vollen Geschmack der irischen Milch untergegangen sind. Wie so oft: Weniger ist einfach mehr!

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