LEBEN & GENIESSEN

The wind blows autumn

Nicht nur an alten Zeiten halte ich gerne fest, auch die Jahreszeiten kann ich nur schwer hinter mir lassen. Ich muss immer erst einmal frieren (oder schwitzen) bis ich die Jacken wechsle und auch die Tops liegen noch ganz vorn im Kleiderschrank. Der herrliche Altweibersommer dieses Jahr hatte es mir aber ganz schön schwer gemacht, der wärmsten Jahreszeit Ade zu winken.

Seit diesem Wochenende fliege ich mit den Blättern im Herbstwind um die Wette. Unser Segelboot  hat der Orangenbär mit unseren sympathisch hanseatischen Gefährten schon mal in Klein gebaut und die letzte Regatta des Jahres auf der Havel gefahren; allerdings vergeblich, denn mit Kentern kann man ganz gewiss nicht gewinnen. Beim Abstecher auf dem Teufelsberg war dann der Himmel von Drachen bedeckt, aus der Wiese sprießten große und kleine Hans Guck-In-die-Lufts. Eine Schnüre neben der anderen reckte sich gen Himmel und trotzdem: kein Verheddern. Nebenan zogen Modellflieger segelnd ihre Kreise.
Wenn ich mal nicht draußen bin, stricke ich die Maschen im Takt des Blätterrauschens. Die Mützen und Schals werden gerade von ganz hinten in der Schublade vorgekramt. Der Blick aus meinem Fenster verrät gelb, goldgelb! Und immer wenn ich meinen Hagebuttenstrauch anblicke, weiß ich: Mein Herz schlägt Herbst!

Für  noch mehr Blätterrauschen und den rechten Schwung in die neue Woche: Klick.

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