LEBEN & GENIESSEN

Im Nahrungskrieg

Ich bin wieder mal zu Hause. Einmal im Monat ist mein Vorhaben – recht hochgesteckt und deswegen auch nicht immer zu realisieren. Doch diesmal war es schon wegen Dad’s 50er-Jahre-Party Pflicht, mich auf in die Heimat zu machen.
Mit großen Feierlichkeiten stehe ich allerdings ein bisschen auf Kriegsfuß. Zu Recht, wie ich finde. Denn erstens ist im kleineren Rahmen doch alles tausend mal gemütlicher. Zweitens schüchtern mich solche Familienmassen immer so ein, dass ich der Tod aller guten Gespräche bin. Und drittens liegt es zumindest in meiner Familie – am Essen.

Als Veggie hat man es gar nicht so leicht bei uns. Ich fühle mich am Buffet jedesmal als Jäger und Sammler: Immer hinterher, dass man vom Essbaren noch etwas abbekommt. Und wenn es mir gelingt die Konkurrenz im Nahrungskrieg auszustechen, dann ist immer noch die Frage, was sich denn heute auf meinem Teller zusammen findet. Weil sich – wie eigentlich immer – alles Fleisch in den Soßen ertränken musste, blieb auch gestern für mich nur die Trockenvariante übrig: Klos pur neben drei Erbsen und fünf Pilzen. Und als Abgang Tomaten auf halb vier.

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