LEBEN & GENIESSEN

Musikverliebt

Nein, das auf dem Foto bin ich nicht. Und damit nicht erst so eine fiese, unaushaltsame Spannung entsteht, wegen der man immer ganz hibbelig auf seinem Stuhl herum rutscht: Brooke Waggoner ist die Frau, die auf dem Foto so verträumt wie das Männlein im Walde dasteht.  Meine Bewunderung hat sie sich – ganz klar bei dieser Überschrift –  mit ihrer Musik erhascht. Die gehört zwar auch ins Schema Singer-Songwriter-einbisschen Folk-Indie-Pop-Irgendwas, aber überzeugt mit ihrer ganz eigenen Note. Waggoners klassische Musikausbildung und die Vielzahl an eingesetzten Instrumenten bereichern ihre Songs durch echte Klangtiefe. Auf auf die manchmal echt nervigen Popbeats verzichtet sie gut und gerne. Dafür sind sanfte Klänge an der Tagesordnung. Aber nur weil ein Song ganz leise und zart anfängt, heißt das nicht, dass es endlos so weiter geht. Waggoner schafft es eher immer wieder zu überraschen und mit ihren Texten in die Weite des Lebens und Erlebens zu entführen. Die sind immer kleine Geschichten. Wie von dir und mir. Und an manchen Stellen lassen sie auch durchscheinen, dass Brooke Waggoner Christ ist.

Ein kleiner Vorgeschmack aus So-So:
Oh, why here it’s so-so
but it is no, no Colorado
I miss my home and the cocoa
I wanna go home…

He helped me unload my piano
And then I played him oh a favorite concerto
He yelled profundo while I played allegro
And then he tip-tap-toed through my accelerandos

Yeh there is no place no, no place quite like your home
Yeh there’s no place no, no place quite like your home

Noch mehr Musik gab es gestern von Ben Folds auf dem Hamburg-Konzert seiner Lonely Avenue Tour. Ein absoluter Traum, sag ich euch!  Seine jazzige und teilweise auch improvisierte Spielweise lies mein musikalisches Herz ganz weit hoch hüpfen. Das ist so ein seliges Gefühl, wenn mich die Musik bis in den großen Onkel durchdringt, alles in mir ausfüllen scheint. Dann muss ich immer gleich den Macher aller Macher dafür loben, dass er so etwas wunderbares wie Töne geschaffen hat.
Aber nun wieder zurück zu Ben: Der haut nämlich so schnell in die Tasten, dass ich mich frage, wie er das rein physisch schafft. Ich war hin und weg! Und damit war ein neuer Traum geboren: I wanna play the piano like Ben Folds. One day.

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