FAMILY

Jedes Detail zählt: Weißes Gold von Barbara Schmidt zu sehen

Unsere Wege kreuzten sich erstmalig in Weißensee, als ich für meinen Bachelorarbschluss in ihr Semesterprojekt wechselte. Damals hatte ich noch keinen blassen Schimmer, welche Persönlichkeit sich hinter dem Namen verbirgt. Ich wusste nur eines: Wer Projekte zum Thema “Mahlzeit” anbietet und in seinem Projekttext ausschreibt, Essen mit allen Sinnen zu erforschen, bespielen und durch Produkte aus Porzellan, Glas und/oder Metal mitzugestalten, ist – wie sagt man so schön – near and dear to my heard. Unsere Gemeinsamkeiten wurden um eine mehr, seitdem ich an der Burg Giebichenstein Halle/Saale mein Masterstudium angefangen habe. Denn etwa Ende der 1980er Jahre hat Barbara Schmidt die Ausbildung in dem Fachgebiet Glas-Keramik-Porzellan genossen. Unter dem selben Lehrer wie auch ich. Seit 1991 arbeitet sie bei KAHLA Thüringen Porzellan, wo sie immer wieder neue Essgewohnheiten in ihren Entwürfen aufgegriffen und so das Unternehmen auf neue, erfolgreiche Wege gelenkt hat. Ihren mehrfach preisgekröhnten Designs (meist KAHLA Produktionen) mit Gespür für Feinheiten, Sinnlichkeit und cleveren Benutzungsmöglichkeiten ist nun eine ganze Ausstellung in der Kunststiftung Sachsen-Anhalt gewidmet. 

Unter dem Motto “Fünf Sinne – Jedes Detail zählt” sind in der Einzelausstellung zahlreiche Service aus dem KAHLA Sortiment und ein paar wenige Arbeiten aus dem Berliner Atelier, das übrigens im Kollwitzkiez liegt, zu sehen. Wer die einzelnen Entwürfe vergleicht und mit dem Auge durchdringt, entdeckt Barbaras Leidenschaft für Funktion, Japanisches, Köstliches, Poetisches. So deckeln sich in mehreren Serien verschiedene Einzelteile untereinander ab – was die Untertasse des einem war ist der Deckel des anderen (z.B. Update). Oder die langgezogenen Tellerkanten bei Elixyr, die Barbara als modernen Henkel begreift. Letztes Jahr hat hat sie mir in der Metallwerkstatt der UdK verraten, dass sie der Gedanke, jeder Löffel sei eine kleine Schüssel mit Griff, zum Elixyr-Enwurf inspirierte. So poetisch und sinnlich wie dieser Ansatz sind auch ihre Atelierporzellane: Zylindrische Becher mit einem Bodenrelief, das wortwörtlich von Glück und anderem Wohlergehen erzählt. Strahlend weißes Obst und Gemüse als Tischaccessoires. Und ein Ring mit Korkdiamant, befüllbar mit dem feinsten Parfum, auf dass seine Trägerin immer und überall verführerisch gut riecht.

Mit offenen Augen durch die Ausstellung zu gehen. Das ist mein großer Rat an alle Besucher. Wer in kindlicher Manier unter die Tische mit seinem Blick kriecht, entdeckt Gießformen, Gipskerne und andere Dokumente des Entwurf- und Produktionsprozesses. Wer genau in die Schüsseln sieht, findet feines Süß aus Japan. Und auch die Vitrine im Eingang, die Barbara Schmidt mit ausgewählten Designklassikern bestückte, die sie persönlich als Designerin prägten, geben Einblicke in die Arbeits- und Denkweise dieser bedeutenden deutschen Gestalterin der jüngsten Vergangenheit. 

Wen es also bald nach Halle verschlägt, sollte unbedingt alle Sinne spitzen und hier auf Entdeckung des weißen Goldes gehen:

Fünf Sinne: Die Burg-Absolventin Barbara Schmidt im Kontext des 100. Jubiläums der Kunsthochschule Halle
25.04. – 17.06.2015

Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06112 Halle/Saale
Mi-So 14:00 – 18:00 Uhr
Eintritt 3€ /Ermäßigt 1€

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FOOD, GO THERE

Milano: Gelato Dreams

Was Eis angeht, kann man mir nichts mehr vormachen. Seit vier Jahren liegt das geliebte Hokey Pokey nur 7 min Laufweg von meinem Zuhause entfernt und über 1 Jahr lang kann man mich dort ab und an hinter der Vitrine entdecken. Dieses Deluxe-Eis hat meine Zunge geprägt. Und im Umkehrschluss alle Freude an dem Kühl geraubt, das vorher noch ziemlich nett war (ich sag nur Ben & Jerries und Florida Eis). Auch was italienisches Gelato betrifft, das alle Welt so lobt und bei dem ein oder anderen Totschlagargument für einen Urlaub in Bella Italia sein kann, bin ich vorbelastet. Patisseriemütze Niko und F haben mir eingetrichtert, dass Gelato ein cremiger Einheitsbrei aus Pulver- und Aromaeimern der Großindustrie sei. Mit unspektakulären Erinnerungen an das Eis in Kalabrien hatte ich die Message geschluck. Ich hege seither absolute Skepsis gegenüber Gelato.

Als mir in Mailand zum Salone Hanna und Romin von FAMOS in hohen Tönen von einem sagenhaft guten Eis in der Nähe von Cadorna vorgeschwärmten, konnte ich meine besagte Skepsis nicht unterdrücken. Doch ich hab mit den beiden den Schritt ins Shockolat gesetzt, hab bei ihrem Eis probieren dürfen und promt eine Gelato-Bekehrung erlebt. Was in meinem Mund dahin schmolz, war iatlienisch cremig. Ohne Stücke. Typisch Gelato. Doch geschmacklich soo soo gut, dass ich meine Einheitsbrei-Meinung über Board warf.  100% chocolate waren erdkerntief schokoladig und die kleinen Nibs darin ein haptischer Kontrast, der auf der Zunge einfach Spaß machte. Im Pistazien-Eis konnte man jeden Sonnenstrahl erschmecken, den die grünen Fruchtsteine darin je gesehen haben. Das hat tatsächlich einen Wettkampf mit dem Hokey Pokey-Pistazieneis entfacht, den das Shockolat – so ehrlich muss ich sein – gewinnt. 

Doch egal wie gut man den Geschmack eines sagenhaft leckeren Eises beschreiben kann, nichts überzeugt mehr als es selbst zu probieren. Also ab in das Shockolat, wenn ihr in Mailand seid! Für 2,50 € gibt es zwei Sorten zum Dahinschmelzen gutes Gelato in Becher oder Waffel inmitten eines stilvollen Ambientes. Um die Mittagszeit werden übrigens auch Pannini und Tramezzini angeboten, nachmittags und abends saftige Kuchen. 

Shockolat
Via Giovanni Boccaccio 9
20123 Mailand (IT)

Mo-Fr: 07:30 – 01:00 Uhr
Sa: 08:00 – 01:00 Uhr
So: 10:00 – 01:00 Uhr

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LIFE

Vom Glück der Langeweile

Man hat nie Zeit, wenn man sich nicht Zeit nimmt, sich die Zeit zu nehmen

Dieser Spruch mag noch so affig klingen. Wie wahr er sein kann, hat vermutlich jeder schon einmal am eigenen Leib erfahren. Sich in einer Phase von hohem Workload und Zeitdruck eine Woche Urlaub zu gönnen, klingt nach einem unlogischen Plan. Denoch hab ich es gewagt. Ich hab mich frei von meinen hohen Ambitionen gemacht. Ich habe alle Aufgaben wie nasse, schwere Kleider von mir gestriffen. Das Ziel war klar: Sich leicht machen vom mentalen Muskelkater, die Gedanken lüften und neue Kraft tanken. Keine Frage – dieser Schritt hat Mut gekostet. Für ein Nein gegen die Erwartungen anderer und die eigenen Leistungsansprüche greift man tief in die Tasche. Doch das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt. Wer sich die Zeit nimmt, sich Zeit zu nehmen, hat auf einmal eine Menge Zeit.

Ich hatte sie genau genommen vier Tage lang. 2 x 6 plus 2 x 24 Stunden. Auf Usedom. In Zinnowitz. Dort wo sich Anfang Mai 60 Stunden noch wie ein halbes Jahr anfühlt. Das Wetter wechselhaft und der Strand für Ostsee quasi leer. Die Mustsee-Liste war kurz (Strand, Düne, Seebrücke) und die Tage bestimmt davon, dass uns nicht mehr Aktivitäten als Spazierengehen und Faul-am-Strand-Liegen einfielen. Wir waren alsogelandet  in einer Oase des Nichtstun und Getriebensein ausschließlich von Langsamkeit und Zweisamkeit. Fast hatte ich vergessen, wie sich dieser Zustand anfühlt. Es war nur noch eine nebelige Erinnerung, wie ich als Schulkind während der Ferien nach meinem durchgelesenen Buch zu Tode gelangweilt habe. Damals hätte ich nie gewagt zu sagen, dass sich Langeweile so gut anfühlen kann. Glücksselig weich.

Glückselig weich ganz besonders dann, wenn ich barfuß durch den Sand spazierte. Oder auf dem unendlichen Moosteppich im frühlingsfrisch saftigen Wäldchen vor der Düne. Egal, wo wir lang liefen und hin sahen, wir durschreiteteten und erblickten nicht viel. Nur viel Leere: Leere Strandkörbe, eine leere Seebrücke, leere Dünenaufgänge, leere Waldwege. So viel natürliche Leere tat besser als jedes minimalistisch eingerichtete Apartment. Oder jedes weiße Blatt Papier. Sie ordnet Gedanken, fokussiert, holt mich wieder zu mir selbst zurück. Sie bringt ins innere Lot. 

Warum wagen wir die Schritte dort hinaus in die zweisame Einöde so wenig? Haben wir das Glück der Langeweile zu sehr vergessen?
Meine persönliche Antwort versteckt sich hinter meiner inneren Panik, nicht rechtzeitig zu schaffen, was geschafft werden muss. Angst hinterher zu hinken, Angst vor dem dicken Null auf dem Konto und der Jobkrise nach dem Studium. Typisch Generation Y? Maybe. In jeden Fall stelle ich mir die Warum-Frage. Denke um. Und so bekommt das typische “Aber ich muss doch …” aktuell die Endung “… einfach mal nichts tun.” Nur frei sein wie ein Vogel und ohne Gewissensbisse das Glück der Langeweile genießen. Ooooh ja! 

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FAMILY

Trommelwirbel und Konfettiregen

Meine Erinnerungen an meine Geburtstage als Kind und Jung-Teenager sind noch ganz plastisch: Verschlafen bin ich am Morgen in meinen Nachtsachen die Treppe herunter geschlurft. Mit den Fingern den Schlaf aus den Augen reibend. Manch einen Abend war ich vorher so aufgeregt, dass ich vor lauter Gedankenreisen gar nicht einschlafen konnte. Umso größer waren meine Augen, als ich auf dem letzten Treppenabsatz angekommen den Geburtstagstisch entdeckte. Typischerweise stand dort eine Kerze, ein Paar zarte Blumen aus dem Garten meiner Eltern und ein kleiner, aber feiner Geschenkeberg. Noch ganz benommen von der Neugier überwältigten mich dann immer warme Umarmung, Geburtstagsküsse- und wünsche von meiner Mutter. Für sie war mein Ehrentag wahrscheinlich ein noch besonderer Tag als für mich. Ein war, ist und bleibt der Tag, an dem sich mit meinem Leben ihr Leben änderte. An dem sie Mutter wurde und seither ihren ungebrochen starken Liebesstrom an mich verschenkt. Tag für Tag. Doch an meinem Geburtstag in ganz besodnerer Weise. Sichtbar in einem liebevoll gedeckten Geburtstagstisch.

So muss es sein. So gebe ich den Geburtstagsliebesstrom auch weiter. Und genau deshalb war ich so aufgeregt vor dem Heute. Das erste Jahr, wo ich dem F einen Tisch bestücke. Seinen Lieblingskuchen heimlich backe, die Geschenke schöner als ihren Inhalt verpacke, Ballons auf der Karte hinhänge, auf die Pauke haue. Geburtstagskinder gehören gefeiert! Ihr Dasein macht unser Leben bunter; zaubert Grinsebacken und Gefühlshochs. Gibt es einen passenderen Anlass als ihren Geburstag, um zeigen, wie wertvoll sie für uns sind… Genau deshalb kommt nun der Konfettisegen. Jeder einzelne davon ein herzensguter Wunschpunkt. Für den größten davon wünsche ich mir, dass er nie vergisst, wie wertvoll er ist.

Wie feiert ihr eure Lieben? Habt ihr ein Geburtstagsritual? 
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LIFE, MUSIC

Pure Wortpoesie

Freunde sind für einiges gut. Manche ganz besonders für Überraschungen. So landete ich während meines Wochenende in der Pfalz auf einmal in einem Minikonzert: Kleiner Saal. Gemischtes Publikum mit Jeanshemden-Faible. Die Musik nicht so wirklich nach meinem außergewöhnlichen Geschmack. Doch auf dem Klavier drückte ein Wortpoet in die Tasten. Seine Texte trafen ins Mark. Sie rüttelten Gedanken auf, waren ein Seelensprachrohr. Und sie klingen in mir tonlos nach: 

Es gibt 1000 Etappen, auf der Route ins unbekannte Land.
Wer kennt die Gefahren? Wer hat sich schon auf dem Weg verrannt?
Wer weiß, wohin die Reise geht?
Wer kann mir sagen wohin?
Wer weiß, wohin dieses Leben führt?

Wir lassen uns fallen und fliegen nach oben.
Es gibt keine Grenzen, alles leicht verschoben.
Vom Dach der Welt mit den Füßen auf den Boden.
Der Schwerkraft enthoben, alles nicht gelogen.

Ich bau uns eine neue Welt, genauso wie es uns gefällt.
Ich bau uns eine neue Welt, genauso wie’s gedacht war.
Genauso wie’s gedacht war.

Im siebten Himmel
ist alles noch unbewohnt.
Ein Haus am Meer
ist auch noch frei.
In meiner neuen Welt
sind die dünnen Jahre vorbei.

Ich hab lieber nasse Füße vom über’s Wasser gehen.
Anstatt aus ‘nem trockenen Boot dem Leben hinterherzusehen.
ich will lieber raus und nicht nur im sicheren Hafen bleiben.
Wer wirklich frei sein will, muss auf’s offene Meer,
auf’s offene Meer raustreiben.

Ich hab lieber nasse Füße vom über’s Wasser gehen.
Und nehme es in Kauf auch manchmal unterzugehen.
Ich will nicht nur fühlen, ob der Boden unter den Füßen trägt,
sondern auch blind vertrauen, wenn der Verstand mir im Wege steht.

Ich bin geboren, um zu leben,
um den Himmel hier auf der Erde zu finden.
Bin geboren, um zu leben,
um zu lieben und Liebe weiterzugeben,
Zu geben, um zu leben.

Wir stecken doch allein einem Kartenhaus, das sich Leben nennt
und schauen zum Fenster raus.
Die Vergangenheit spült versunkene Schätze ans Land.
Und die Zukunft liegt vor uns wie ein unbekanntes Blatt auf der Hand.

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FOOD

Grapefruit-Buttermilch

Manchmal kommt einfach eines zum anderen. Bei mir waren es letztlich ein Becher feinster sizilianischer Pistazien, ein kulinarischer Pinterestfund und ein Samstagnachmittag ohne die leiseste Ahnung, was man machen kann. Eine Stunde später stand dann ein Traum an Pistazientorte auf dem Tisch und war so schnell aufgegessen, dass die Kamera gar nicht Klick machen konnte. Übrig blieben nur drei Krümel und mit einem mehr als halbvollen Becher Buttermilch die verzweifelnde Frage, was sich daraus zaubern lässt. Ein Blick in Kühl- und Vorratsschrank hat als Inspiration genügt genügt und den Startschuss für den nächsten Schmaus gesetzt.

Ich lasse mich gern von dem Inspireren, was über den Weg läuft und untersuche in Gedanken, was zusammen schmecken und sich so noch reizvoller sein könnte. Vielleicht ist das die Essenz von Kreativität unter der Kochmütze?! Eine vorhandene Zutat, Vorstellungskraft und zu guter letzt Experimentierfreude. Unter dieser Formel hat sich jedenfalls eine überraschend gute Grapefruit-Butermilch zusammengemixt. Und was für ein Glück – sie hat auch vor die Kamera geschafft!

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Zutaten
350 ml Buttermilch
1/2 Grapefruit
1 EL Honig
Kardamon

Zubereitung
Die Grapefruit gut schälen.
Zusammen mit der Buttermilch, dem Honig und 1 Messerspitze
Kardamom in den Mixer geben.
xztffxxxzz, fertig und yumm yumm.

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Kardamom hat diese Butermilch so edel gemacht, dass es ein Glas ihresgleichen brauchte. Kristallglas war die Antwort aus dem Küchenschrank. Das im Bild ist zwar nur ein minderwertiges Pressglas, hat mit seinem Karomuster aber mächtig Eindruck bei mir geschindet und eine bisher nie dagewesene Zuneigung zu Glasschliffen geweckt. Meine Recherchelust hat sich durchgesetzt und eine Wunschliste hervorgebracht, die beweist, dass Glasschliffe auch zeitgemäß aussehen können:

Palatin von Theresienthal
Hommage Carat von Zwiesel
Käfig aus der Kollektion Planet Earth von Theresienthal
Alphabet von Formafantasma für J.&L.Lobmeyr

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Was meint ihr? Wird Kristallglas immer Granny-Style bleiben? Oder könnt ihr Gläsern mit dem gewissen Schliff auch etwas abgewinnen?

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LIFE

Alles neu

Mit der Frage, was dieser Blog für mich ist und wo wir beide zusammen hinwandern wollen, hat sich Tatendrang breit gemacht. Hinter den Blogkulissen wurden die Regale neu sortiert. Die Artikelkategorien haben eine neue Beschriftung bekommen: In Englisch. In prägnanteren Formulierungen. Und damit endgültig eindeutig wird, was hinter den einzelnen Schubkästen steckt, hier eine kurze Zusammenfassung.

LIFE
Hier werden Lebenstatsionen eingefangen, Jahresfreuden, Seelenbeeben. Eben alles, was mir im Alltag begegnet und mich bewegt.

CRAFTS
Die Übersetzung sagt eigentlich Handwerk, der Mundgebrauch auch so etwas wie Basteln. Ich meine damit alles von DIY-Ideen, Nähprojekten und 
Strickerein. Von Inspiration bis Anleitung werdet ihr hier fündig.

DESIGN
In dieser Kategorie zeige ich euch Produkte, Designfirmen oder Studios, die meinen eigenen äasthetischen und funktionalen Ansprüchen entsprechen. Kleine Läden mit besonderen Designprodukten gehören auch dazu, genauso wie Berichte von Designmessen oder Einblicke in meine eigenen entwerferischen Arbeiten. Diese Kategorie ist eigentlich meine tiefste Leidenschaft und rückblickend doch nur die mit den wenigsten Posts.

INTERIOR
Eng verknüpft mit meiner Liebe für Design ist die für Wohnen und Einrichten. Welche von beiden eher da war ist wie die Frage von Huhn und Ei. Jedenfalls gibt es in dieser Kategorie ab und an Einblicke in meine Wohnorte, Gedanken ums Wohnen, empfehlenswerte Fundgruben und auch Dekoideen.

FAMILY
Leben hat für mich immer zwei Seiten: Arbeit und Familie. Ich bin (vielleicht noch) kein Schreiber über Tipps zur Verinbarkeit beider (Schein?)pole. Aber ich halte hier durchaus familiäre Momente und Eigenheiten meiner Rasselband fest; hinterfrage, was Beziehungen ausmacht. Und wer weiß, in wie viel Jahren diese Kategorie ganz viele Post mit Elternproblemen hat…

FOOD
Wenn es etwas im Leben gibt, dass ich neben Design leidenschatlich mag, dann ist es gutes Essen! Ich koche und backe, wann immer Zeit dafür ist. Für manch einen ist es überlebensnotwenige Last, für mich die größte Erholung mit Spaßfaktor. Tausend Blogs und Pinterestpost inspirieren mich genauso wie ein verrückter Mix im Vorratsschrank. Meine Experimente dokumentiere ich in dieser Kategorie. Zum Nachmachen und als online Rezeptebuch für mich.

MUSIC
Hier gibt es was auf die Ohren. Genauer Musiklieblinge von mir. Und das alles gut verlinkt zum Endloshören.

GO THERE
Ein Jahr Auslandsstudium, mehrere Reisen im Jahr und tausend Ausflüge später bin ich hoffentlich auf gutem Weg a well travelled woman zu werden. Reisetipps mit Empfehlungen von Museen, Cafés und Lieblingsshops gibt es hier zu finden. Am allermeisten und allerliebsten aus und über meine Herzensstadt Kopenhagen.

GIVEAWAY
Es ist ein kleines Ereignis, wenn ich die Lostrommel rühren kann. Die vielen Loszettel, die Spannung beim Blindziehen und die Freude von euch glucklichen gewinnern. Das alles ist so toll, dass ich immer wieder etwas auf meingefangen  verlosen muss. Manchmal kleine Werke aus meiner Hand, manchmal tolle Produkte von tollen Firmen, mit denen sich meine Wege kreuzen. Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Giveaway!

 

Was heißt das Neuettikettieren? In erster Linie, dass meingefangen thematisch bunt bleibt. Die Vielfalt bleibt, die Spontanität ebenso. Nach euren ermutigenden Kommentaren (DANKE!) und ein bisschen Gedankenschieben meinerseits scheint es so, als tut genau das am besten. 

Wie? Kategorien? Habt ihr sie noch nicht entdeckt? Ganz oben auf der meingefangen Startseite findet ihr ein schwarzes Rechteck mit einem Symbol aus drei horizontalen Linien und einer Lupe. Mit einem Klick darauf wird u.a. eine  Wortwolke mit den Kategorien sichtbar. Stöbert dort doch mal rein.

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PS: Genauso neu wie meine Kategoriebeschreibungen ist die Rösterei und Keksbar, wo ich mich mit meiner CPH-BLN-Freundin zum Kaffeegenuss à la Kompan’9 getroffen und das Neu im Bild eingefangen habe. Vielleicht bald mehr davon in FOOD. Oder noch besser GO THERE. Vielleicht… Sicher ist in jedem Fall die Adresse:

FRIEDL – Rösterei und Kekse
Pappelallee 35
10437 Berlin

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