Alle Tage wieder

Volle Koffer

Seid 10 Tagen bin ich fertig mit meinem Abschlussprojekt, vor 6 Tagen für 4 in der Herzenstadt zum Zwischenerholen gewesen und seid 2 wieder zurück in dem Berg, den ich zurück gelassen hatte. Zu dem hat sich also noch ein chaotisch-unausgepackter Koffer gesellt. Aber wer braucht auch schon etwas auf der Haut bei diesen Temperaturen? Ich bin jedenfalls zurück – nicht nur aus Kopenhagen, sondern auch der Blogpause und werde bald vom Hinterlassenen berichten. Von den Tagen in Kopenhagen, dem besagten Abschlussprojekt und wie es weiter geht in meinem echten Leben.

Bis dahin tauche ich noch mal kurz ab. Im Berliner Schlachtensee. Nur da und auch nur heute.

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Alle Tage wieder

Strategien für stressige Zeiten

Ich befinde mich mitten in der heißen Phase kurz vor Ende meines Coffee&Cake Projektes. Bis Nachts stehe ich manchmal in der Gips- und Porzellanwerkstatt. Doch so sehr diese Arbeit mir Freude macht und mich erfüllt, es verschont mir nicht vor Stress. Wer als Designer etwas erreichen will, muss stressresistent sein und darf nicht mit 40-Stunden-Wochen und freien Wochenenden rechnen,  meinte Barbara Schmidt gestern zu mir., als wir gegen 20:00 Uhr noch zusammen in der Werkstatt standen. Ich bin mir dessen bewusst und weiß genauso, dass es in solchen heißen Phasen umso wichtiger ist, für Erholungsmomente zu sorgen.

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Strategie #1 ist, das Zubereiten von den Mahlzeiten auszukosten wie das Essen selbst. Egal ob es Salatschneiden, Kaffeekochen oder gar eine aufwendige warme Mahlzeit ist – Kochen ist ein urkreativer Akt, der inspiriert und dessen Ergebnis neue Kräfte freisetzt.

Stategie #2 geht eigentlich über die kräftezehrenden Phasen hinaus: Sich mit Menschen zu umgeben, die eine positive Ausstrahlung besitzen, ist eigentlich eine ganz grundlegende Sache. Doch gerade wenn es Hart auf Hart kommt, merke ich umso mehr wie ich sie brauche – die, die Mut machen, inspirieren, anfeuern, mitfiebern, mitleiden und sich mitfreuen, wenn am Ende alles glatt ging.

Und hier tut sich schon Strategie #3 auf: Think positive! Denn am Ende ist die stressige Zeit eben auch nur eine Phase. Sie geht vorbei und es folgen wieder entspanntere Zeiten. Außerdem gönne ich mir nach den Deadlines etwas. Egal ob großes oder kleines; ob teuer oder ein Picknick mit Freunden. Das Belohnungsprinzip motiviert und gibt Vorfreude! Ihr vermutet es sicherlich – der Kopenhagen-Besuch wird dieses Mal meine Belohnung sein.

Doch die wichtigste ist die Strategie #4: Das Sabbat-Prinzip – einen Tag Ruhen. Das ist ganz schön herausfordernd, wenn der Zeitdruck immer großer wird. Doch nach einen halben Tag im Bett, mit Lektüre, Tagebuchschreiben und Musikgenuss ist der Akku wieder aufgeladen, ich viel ausgeglichener und bereit für die nächste herausfordernde Woche.

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Habt ihr noch weitere Tipps für meine nächsten 2.5 Wochen bis zu Präsentation und Ausstellung?

 

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Alle Tage wieder

We love mint

We love mint kann man bei genauem Blick in dieses Window Styling noch lesen. Ich nicke energisch und erfreue mich ganz besonders an Marshmallows, Garn, HAY Federstift und Papierfaltung der Seife. Gefunden habe ich dieses minzerfrischende Sommerarrangement vor etwa einem Jahr in der Kompagnistræde in Kopenhagen (und jetzt – ganz unverhofft – wieder neu in den Tiefen meines Macs).

Apropos Kopenhagen: Iron & Wine haben ihre Tourdates auf Facebook veröffentlich und wollen anscheinend meine Herzensstadt nach Deutschland versetzten. Well, I wouldn’t mind.

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In hohen Tönen gelobt

Sommernachtsmusik

Die überwarmen Temperaturen lassen sich am besten nachts genießen. Nicht nur, dass es im T-Shirt da am angenehmsten ist. Den lauen Nächten liegt in der Hauptstadt immer eine besondere Atmosphäre inne. Ausgelasseheit. Beschwinglichkeit. Melodien. Sommerliebe.  Wenn eine Musik diese Stimmung für mich zusammen fassen sollte, dann hab ich sie vorgestern gefunden. Beim Konzert von  Charity Children im saunatemperierten Lido

Ich wippe immer noch im Takt des New Zealand-Indiefolks. Oh Elisabeth … you want more, you want so much more…fare thee well, my dearest friend… I want to see you smile, see you simle …. Ohrwürmer, über Ohrwürmer.  Allesamt überschön.

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Design + Wohnen

Juksereien zwischendurch

Diese kleinen Ohrstecker sind roségoldenen Jukserei zwischendurch. Entdeckt hab ich sie in meinem Lieblingsladen mit Kopenhagen-Feeling, dem ting. Sie sind die, nach denen ich in CPH so lange gesucht, aber sie nie gefunden habe. Leider kann man die zierlichen Stecker nicht im ting-Onlineshop bestellen. Aber ich kann euch einem Besuch in dem kleinen Laden in der Rykestraße wärmstens empfehlen! Inhaberin Laura ist ein Sonnenschein und holt die schönsten Sachen von HAY, House Doctor und ferm living nach Berlin. 

Außerdem gibt es meinen Namen nun als .com online, wenn auch immer noch im Aufbau. Es gibt noch so viel mehr Arbeiten, die dort einziehen sollen. Auch grafisch ist noch einiges zu tun. Doch da alles parallel zur Abschlussarbeit und Leben läuft, geht die virtuelle Baustelle eben nur Schritt für Schritt weiter. Dafür stehen meine Visitenkarten kurz vor dem Druck. Ich kann mich nur noch nicht vollen Herzens für eines der Vorderseiten-Entwürfe entscheiden. Was favorisiert ihr?

Der Ausgleich zu meinem vielen Geschäftigsein ist Gedankenziehen in die nahe Zukunft. Nach Ende der Ausstellung Mitte Juli geht es endlich wieder in die Herzensstadt! Nach fast einem Jahr wieder Kopenhagen, my love. Vier Tage mit cykkel, smørrebrød, den Botanischen Garten, Illums Bolighus, Höst, … Ich kann es kaum abwarten!

Doch die Gegenwart bringt auch schon Gutes: Göffel und Kuchengabel, die sich noch nicht richtig ins Bild trauen und auf einen eigenen Post warten. Dazu Kaffeetassenversuche und einen Ausflug in die Thonet-Ausstellung im Grassi-Museum Leipzig. Das war Faszination und Inspiration pur – ich hab Lust, wieder mal einen Stuhl zu gestalten. Mein Schreibtisch wartet noch auf einen …

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Ausgeflogen, Jahresfreuden

Weites Grün

Mittlerweile ist es wieder über drei Wochen her, dass Freunde und ich uns die Fahrräder geschnappt haben und dem Berliner Rand entgegen geradelt sind. Der Volkspark Blankenfelde war unser Ziel und ist ein echter Ausflugstipp für Feiertage wie am Montag wieder einer kommt. Mit dem ersten Schritt in den Park blickt man einem Gewächshaus entgegen, das das Café mint beherbergt. Zwischen Pflanzen lässt sich dort ein Stück der sagenhaften Kuchen und Torten vernaschen, die der Café-Besitzer Tom Rolleston zaubert. Mein Zitronen-Holunderblüten-Cheesecake war jedenfalls Augen- und Gaumenschmaus zugleich! Zum Jauchzen gut! Und auch die Scones, die im Café eines waschechten Iren mit Rotschopf natürlich nicht  fehlen dürfen, sind wärmstens zu empfehlen.

Gut gestärkt vom mint lässt es sich gleich noch entspannter durch den Park schlendern. Grün überall. Saftiges. Dazu Weitblick im Vollformat – man könnte denken, bereits mitten im Brandenburgischen zu sein. 

Dort draußen zu sein, war ein catching up mit 2014. Zu sehen, wie weit der Frühling fortgeschritten ist, wie der Sommer schon laut Hallo ruft, hat mich mehr im Jetzt ankommen lassen. Ich hab aufgerückt, nachdem ich gedanklich noch im Jahresbeginn stecken geblieben bin. Ich denke endlich Sommer! Und das ist so gut, dass wir Purzelbäume in der kniehohen Wiese geschlagen haben. Und Räder dazu. Wenn das Leben so gut ist, muss man für einen Augenblick wieder Kind sein.

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Alle Tage wieder, Jahresfreuden

Zeit für rosige Zeiten

Nach der langen Grauphase endlich Sonnenschein! Dazu musste die erste Pfingstrose des Jahres in die Multifunktionsraum-Herausforderung einziehen. Voller Kraft sprießt das zarte Rosa mit pinker Befleckung an dunkelsaftigem Grün – ein Blick daran erfrischt so ungemein. Alles schöner, freudiger, besser. Es brechen rosige Zeiten an – wurde auch Zeit.

Jetzt liegen die luftigen Sommersachen wieder front row und das roséfarbene Kleid von MOSS COPENAGEN ist wegen der farbspezifischen Stimmungslage gerade im Dauereinsatz. Auch sonst lebt es sich rosig mit Rosen-Limonade zum Hören und Trinken und einer Freundin, die Rossi Rose im Namen trägt…

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